Siena ist auf der ganzen Welt berühmt, nicht nur für den Palio und seine großartigen Kunstwerke, sondern auch für seine Konditoreien mit den verschiedenen Arten von Pfefferkuchen, Zöpfen und sonstigem Gebäck. Diese wichtige Tradition verbindet sich gut mit der großen Vergangenheit der Stadt, die im Stadtkern noch lebendig ist.
Wie schon gesagt ist der untere Teil ein Werk Giovanni Pisanos und besteht aus drei großen, ausgearbeiteten Bögen, die sich durch eine feine Polychromie auszeichnen und Zugang zu den Portalen bieten.
Am Ende der Via del Capitano befindet sich die Piazza del Duomo, wo man den Dom sieht, ein märchenhafter Anblick mit mehrfarbigem Marmor, feinen Bildhauerarbeiten, goldenen Mosaiken, hochaufragenden Spitzen, der bogenförmigen Kuppel, dem Schwung des zweifarbigen Glockenturms.
Das Chianti Tal, schon berühmt wegen seines roten, würzigen Weins, bietet den Besuchern viel mehr.
Das Innere ist mit seiner Vielzahl an Rundbögen und der Zweifarbigkeit des Marmors äußerst beeindruckend; hier finden sich selten schöne Kunstwerke wie der herrliche Fußboden mit figürlicher Dekoration: ein für Italien ungewöhnliches Werk, mit dem 1372 begonnen wurde und das 1562 fertig war.
Die Festung Santa Barbara, die zwischen 1561 und 1563 von Cosimo de´ Medici errichtet wurde, der ab 1557 nicht nur Herzog von Florenz war, sondern auch von Siena.
Das Elsa Tal ist ein Land voller Strassen, die sich seit der alten Zeiten kreuzen, damit Wanderer, Reisende und Pilger ihren Weg finden.
Der Palazzo Pubblico oder das Stadthaus ist das Symbol der bürgerlichen Freiheit Sienas. Mit dem Bau wurde im Jahre 1288 in gotischem Stil begonnen, und er dauerte bis 1310.
Spätere Erweiterungen erfolgten im Lauf des 14. Jhs., aber die wichtigste war die Erhöhung der Seitenflügel des Mittelbaus, die im 17. Jh. in einem frühen neugotischen Stil ausgeführt wurde, um das richtige Umfeld zu wahren und den stilistischen Zusammenhang nicht zu zerstören.
Siena liegt auf den Hügeln zwischen den Flüssen Arbia und Elsa, die Stadt zeigt ihre Besonderheit auch in ihrem Hinterland, wo das Land von verschiedenen Farben gekennzeichnet wird: von grün in den Wäldern bis zum roten Ocker der Hügeln, von Zypressen umgeben.
Val di Merse bedeutet hauptsächlich Wälder und Wasser: eine herrliche Natur zwischen Siena und der Maremma. Ein Buschwald voller Ginster und Heidekräuter, Steineichen und Kastanienbäume, in dem Schatten und Licht sich kreuzen.